Immer zu dir

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Wie still ist es, Mutter. Wie hell. In einen neuen Raum eingetreten.
Heute morgen war die Welt weit aufgerissen. Da war nichts, was ich getan hätte.
Etwas ist geschehen. Etwas Unfassbares. Ich lag im Dämmerlicht an diesem Morgen und die Welt hatte sich umgestülpt. Ich bewege mich vorsichtig, als will ich nichts verscheuchen. Die Erlebnisse vieler Jahre fallen mir ein, die hellen Momente, manchmal sogar Momente, die Tage anhielten, wie ein Vorhang, der sich kurz aufzieht und dann seufzend zurücksinkt.
Und jetzt? Wie viel von dem, was jetzt umgedreht ist und aufgerissen, wird sich wieder verlieren im Alltagssein?  Jedenfalls war der Urknall doch so heftig, dass er diesen Blog quasi aus dem Nichts hat entstehen lassen. Innerhalb von Minuten.
Deine Gnade, Mutter. Deine Gnade…

How quiet it is, Mother. And how bright. Entering a new space.
This morning the world was ripped open. Nothing I could have done. Something had happened. Something intangible. I was lying in the morning twilight and the world had turned itself upside down. I’m moving carefully, as if to make sure that I don’t chase it away. The experiences of many years come to mind, the bright moments, sometimes even moments that lasted for days, like a curtain that briefly lifts and then sinks back with a sigh.
And now? How much of what is turned now and ripped open will get lost once again in everyday existence? The  big bang was so profound though that it created this blog more or less out of nothing. Within a few minutes. Your grace, Mother, your grace…

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