Mich füttern – feeding myself

(scroll for English)
Mutter, gestern gab es eine Verschiebung, die ich bemerkenswert fand. Ich habe nicht mehr ein Gefühl von: „Ich esse“, sondern ein Gefühl von: „Der Körper muss gefüttert werden.“ Wobei „der Körper“ sich wenig unterscheidet davon, den Kater zu füttern, der an der Tür miaut oder die Zimmerpflanzen zu düngen. Durch diese Relativierung von „Bedürfnissen“ entsteht mehr Spielraum, quasi objektiv zu entscheiden, was für diesen Körper als Nahrung sinnvoll ist. Vergleichbar dem Vorgang, vor einer Staude im Garten zu stehen, ihre Blätter zu betrachten, den Zustand der Erde um sie herum, und sich zu überlegen, wie die Staude optimal versorgt werden kann.
Danke, Mutter, für diese wunderbaren Gaben, für das Bewusstsein, das mein kleines Ich schmelzen lässt.

Mother, yesterday there was this shift that I felt was remarkable. I didn’t have this usual feeling of: „I eat“, but rather: “ This body needs feeding.“ With „this body“ not being much different from feeding the tom cat that meows at the door or to fertilize the indoor plants. Because of  looking at „needs“ in a more relative fashion, more space is available to decide in a more objective manner, what kind of nutrition makes sense for this body. Comparable with standing in front of a perennial in the garden, looking at its leaves and checking the soil around it, pondering how the plant can be cared for in the best possible way.
Thank you, Mother, for those wonderful gifts, for the consciousness that makes my little „I“ melt away.

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